Schulungsmaßnahmen
Schulung in Einfelde durch Leutnant Nils.

[Event] OP Phoenix Teil 8 – 02.06.18 – 20.00 Uhr

Der achteTeil findet am o.a. Datum und zur o.a. Zeit statt.

Rahmenbefehl ist hier L I N K einzusehen.

An- und Abmeldung bitte hier L I N K eintragen

 

Grüße

 

Joa

[Ausbildung] Ausbildungszentrum 666

Servus zusammen,

das AZ 666 hat seine Pforten auf dem Ausbildungsserver geöffnet.

Dort werden in Zukunft sämtliche Aus- und Weiterbildungen unseres Clans durchgeführt.

Eingeweisene Mitglieder können dort auch selbständig üben und testen.

Einweisungen finden immer Mittwochs im Rahmen unserer Ausbildung statt.

 

Das Ausbildungsthema für den 22.03.17 lautet:

Übungsschießen Leo – Puma – Gepard – Dingo – Fennek

Ausbildungsbeginn: 20.00 Uhr

Ausbildungsort: AusbServer PzGrenBtl 666

 

Grüße

 

Joa

 

Neue Website für unser Bataillon!

Guten Tag,

das PzGrenBtl666 hat seit jetzt eine neue Website und ein neues Forum. Bitte registriert euch auf der Website. NUR auf der Website. Der Account wird ins Forum übernommen, umgekehrt jedoch nicht.

Sollten Fehler auftreten teilt mir diese bitte mit, so dass ich aktiv dagegen vorgehen kann.

Viel Spaß und Erfolg!

MkG
H jman – Offz. S1

Das ACE3 Sanitätsmaterial und Ich

Im zweiten Teil des Sanitäter Tutorials möchte ich euch, ein in meinen Augen sinnvolles, Loadout vorstellen und näher auf die verschiedenen Sanitätsmaterialien eingehen.

Beginnen wir nun also mit der Vorstellung der einzelnen Komponenten, welche mir durch ACE3 zur verfügung gestellt werden.

Zunächst die Verbandsmaterialien:
Verbandpäckchen (Bandage Einfach): Damit versorgen wir in erster Linie „kleine Kratzer“
Mullbinde: mit der Mullbinde versorgen wir „große Kratzer“, „Avulsion“, „ballistisches Trauma“
Bandage Elastisch: damit kümmern wir uns um „Kratzer“, „Quetschung“, „Schnittwunde“, „Riss“, „Stichwunde“
Quick Lot: „kleine Kratzer“, „Quetschung“, „Schnittwunde“, „Riss“, „ballistisches Trauma“ um einem Wiederaufreissen der behandelten wunde etwas besser entgegen zu wirken.
Prellungen können nur von einem Artz behandelt werden (Pers. Erste Hilfe Set = PEHS)

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Die Medikamente:
Epiniphrin: ist nichts anderes als pures Adrenalin, welches dem Patienten über Autoinjektoren in große Muskelgruppen (Beine, Arme) verabreicht wird. ACHTUNG! Eine Überdosis ist tödlich!!
Morphin: ist ein Opiat. Missbrauch wird strafrechtlich verfolgt. Hat eine Schmerzlindernde funktion. ACHTUNG! Eine Überdosis ist tödlich!!
Atropin: Wird verwendet um der Überdosis Epiniphrin entgegen zu wirken. Senkt die Herzschlagrate um 5-20Bpm (Schläge pro Minute)
Adenosin: Wird verwendet um der Überdosis Epiniphrin entgegen zu wirken. Senkt die Herzschlagrate um 15-35Bpm

Soweit zum Material. Kommen wir nun zu einem, in meinen Augen sinnvollen, Loadout:

        Primärbewaffnung: G27 (wegen 7,62mm) oder G38 (Magazinkapazität)

 

        Sekundärbewaffnung: Keine

 

      Visier: XPS3 (mein Pers. Favorit, Nachteil: Sonne im Rücken überblendet) oder ZO 4×30 (RSAS)

In meinem Rucksack trage ich bei mir:

        -5x Adenosin

 

        -5x Atropin

 

        -10x Bandage Einfach

 

        -10x Bandage Elastisch

 

        -10x Epiniphrin

 

        -5x 1000ml Kochsalzlösung

 

        -10x 500ml Kochsalzlösung

 

        -10x 250ml Kochsalzlösung

 

        -10x Morphin

 

        -10x Mullbinde

 

        -1x OP Set

 

        -1x Pers. Erste Hilfe Set

 

        -4x Tourniquet

 

      -15x Quick Lot

In meiner Weste habe ich:

        -5x Magazin

 

        -3x DM51A1 Handgranate

 

      -5x DM25 Rauchgranate
      -10x Quick Lot

In meiner Uniform habe ich:

        -5x Bandage Einfach

 

        -5x Bandage Elastisch

 

        -1x BW-Facepaint-Chest

 

      -3x Epiniphrin
      -3x Morphin
      – Ohrenstöpsel

alles in allem komme ich mit meinem Loadout auf ein Gesamtgewicht von 31,75 Kg. Bei Bedarf kann auch auf 35 Kg aufgestockt werden. Alles was jedoch über der 35 Kg Marke liegt, nimmt euch zu viel Mobilität.

Anmerkung von Hauptmann jman:
Ihr spawned auf unseren Server normalerweise bereits fertig und korrekt ausgestattet!

Das ACE3 Medicsystem und Ich

Dieser Post dient der Aus- und Weiterbildung im Bezug auf das Aktuelle Medicsystem auf unserem Server.

Fundamental stellt sich für neulinge erst einmal die Frage, Was ist das „Sanitätsmenü“ und wie zur hölle komme ich da rein?! Nun. Das Sanitätsmenü ist, wie es der Name schon erläutert, ein Menü zur übersicht der Medizinischen Lage des Patienten. In diesem Menü bekomme ich als behandelnder Sanitäter aufgezeigt, welche Körperteile und Gliedmaßen des Patienten verwundet sind. Zudem ermöglicht es mir den Patienten zu Triagieren. Das bedeutet, ich kann den Patienten in Kategorien einteilen dazu aber später mehr. Wie also komme ich nun in das Sanitätsmenü? Dazu muss man erst Einstellungen im Spiel tätigen. Diese Einstellungen sind sehr schnell gemacht und können unmittelbar vor dem Einsatz auf unserem Server durchgeführt werden.

Wenn ihr auf dem Server, oder in einer Editior Mission, seid und über die Kontrolle eures Spielcharakters verfügt, drückt ESC. Dort findet Ihr oben Links in der Bildschirmecke einen Button, meist gelb unterlegt, „ACE Optionen“
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Klickt auf diesen. Folgendes Menü öffnet sich:
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Wie Ihr sehen könnt, habe ich das Cooldownmenü bereits geöffnet und den Eintrag Sanitäter makiert. Dieser ist essentiell für die Einstellung die wir tätigen wollen. Klickt also im Cooldownmenü auf Sanitäter, folgendes Menü wird euch nun angezeigt:
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Ihr findet darin den Eintrag „Verwende Sanitätsmenü“ gemäß der Standarteinstellungen müsste dort Deaktiviert stehen. Aktiviert diese Option. Fertig, naja Fast. Wir sind jetzt in der Lage das Sanitätsmenü zu verwenden. Doch wie Öffne ich es jetzt also? Dazu gibt es zwei möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Über eine weitere Einstellung.
Wie zuvor gelangen wir wieder per drücken des ESC Knopfes in das Spielmenü. Diesesmal gehen wir aber in die Standart ArmA Optionen in den Punkt Steuerung.
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Klickt dort angekommen auf den im Screenshot weiß markierten Button „Configure AddOns“. Es öffnet sich folgendes Fenster:
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Öffnet nun wie Ich neben dem Begriff Addon das Cooldownmenü um zum Punkt ACE3-Allgemein zu gelangen. Es wird folgendes Fenster geöffnet:
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Überprüft ob schon eine Taste für das öffnen des Sanitätsmenüs gebunden ist. Gemäß den Standarteinstellungen müsste dort, wie bei mir, ein H stehen. Es bietet sich an, auf grund der nähe zur von ArmA – Spielern geachteten Taste „G“, eine andere Tastenbelegung zu wählen. Alternativ kann auch eine „ALT+“ Kombi daraus gemacht werden, so kann aus dem ALT+H kein versehentliches Werfen der Granate durch das betätigen des G zustande kommen. Übernehmt die Einstellungen und kehrt wieder ins Spiel geschehen zurück. Solltet ihr nun auf einen Verwundeten oder Bewusstlosen Kameraden stoßen, nähert Ihr euch ihm an und drückt jene Taste, welche Ihr für das Sanitätsmenü gebunden habt.

Möglichkeit 2: Ohne weitere Einstellungen.
Wenn ihr auf weiteres Einstellen verzichten wollt, ist euch auch die Alternative geboten über das ACE3 Interaktionsmenü in das Sanitätsmenü zu gelangen. Dieser weg kann in manchen Situationen zum regelrechten gefriemel werden aber man kann keine Granate ausversehen in die Absichernden Kameraden werfen. Geht dazu einfach wie Folgt vor:
Ihr nähert euch euerem Kameraden und drückt bei erreichen seines leblosen Körpers die „Windowstaste“ und haltet diese Gedrückt.
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Geht mit euerer Maus nun über den Auswahlpunkt „Interaktion“ es klappt eine weitere Auswahlmöglichkeit namens „Sanitätsmenü“ auf
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Geht wieder mit eurer Maus auf diesen Auswahlpunkt und lasst die Windowstaste los. Euch wird nun das Sanitätsmenü angezeigt.
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Okay. Jetzt seid ihm im Sanitätsmenü, um euch herum schlagen überall die Projektile der Feinde ein und eigene Rauchschwaden nehmen dir Luft und Sicht… und dann soll man sich als neuling mit dem Fenster auch noch abrackern…. Gar nicht so einfach, vorallem nicht mit dem Medicsystem, welches wir verwenden.
Doch nun ersteinmal zur erläuterung des Menüs von Oben Links nach Unten Rechts. In der Grünen Leiste können wir den Namen des Patienten sehen. So wissen wir immer wen wir gerade behandeln. Gleich darunter befindet sich der Reiter „Untersuchung & Behandlung“ unter diesem Schriftzug sehen wir einige Symbole die ich euch jetzt von Links nach Recht erläutere:

– Das Kreuz, oder Kreuzähnliche mit der Schlange drin: Das ist unsere Krankenkarte. Klicken wir darauf, erhalten wir eine übersicht welche Maßnahmen an diesem Patienten bereits durchgeführt wurden. So können wir zum beispiel sehen ob und wann der Patient ein Turnequiet erhalten hat. Darüber hinaus erhalten wir hier die Information ob dem Patienten bereits Morphin, Epinephrine, Atropin oder Andosin gegeben wurde. Warum diese Informationen Wichtig sind, dazu kommen wir später.

– Die Lupe: Dort können wir den Patienten Untersuchen oder Überprufen. Hier wird uns die Möglichkeit geboten Puls sowie Blutdruck zu messen und die Ansprechbarkeit des Patienten zu überprüfen. Fertig.

– Verbandspäckchen und Knochen: Hier wird mir die Möglichkeit geboten, den Patienten zu verbinden und Turnequiet’s an den Extremitäten des Patienten anzulegen.

– Das Pillenfläschchen: Hierbei handelt es sich um die Medikation des Patienten. Durch ein Klicken auf die Extremitäten im bereich „Status“ kann ich dem Patienen Medikamente wie Morphin, Epinephrin, Atropin und Andosin verabreichen.

– Korpus mit Lungenflügel: Die Atemwegssicherung. Ist bislang noch nicht im ACE3 Medicsystem Implementiert. Soll aber irgentwann in form eines Updates mit eingeführt werden. Welches Ausmaß die Atemwegssicherung hat, ist mir bislang noch gänzlich unbekannt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zu einem Simulieren eines Pneumothorax (dem Kolabieren eines oder beider Lungenflügel) kommen kann und man darüber die Lungenflügel wieder Dekomprimieren kann,

– Das EKG: Hierbei handelt es sich um die erweiterte Behandlung des Patienten. Hier kann ich dem Patienten durch klicken auf die Extremitäten Flüßigkeiten wie Kochsalzlösungen, Plasmatransfusionen oder Bluttransfusionen verabreichen. Durch Klicken auf den Torax kann ich hier eine Herz – Lungen Wiederbelebung durchführen, Schusswunden des Patienten vernähen und an Medizinischen Fahrzeugen oder Einrichtungen im Spiel die sogenannte „Endheilung“ durchführen.

– Das Wrestlende Paar: Komme ich unter zu starken beschuss, habe ich hier die möglichkeit den Patienten zu Tragen, welches aber eine relativ Zeitintensive Animation mit sich zieht, oder ihn von der Stelle weg zu Ziehen.

– Die drei Figuren: Hier habe ich die Möglichkeit, zwischen dem Sanitätsmenü des Patienten und meinem Eigenen hin un her zu schalten.

Kommen wir nun zum Status:
Wir sehen eine Abbildung eines Menschlichen Körpers. Hierbei können der Kopf, der Torso, Linker Arm, Rechter Arm, Linkes Bein und Rechtes Bein verwundet sein. Ist ein Körperteil rot Markiert so ist dieses Körperteil verwundet und Blutet. Es muss also Verbunden werden. Es bietet sich an bei Totalausfall, also der Kompletten verwundung des Körpers, alle Extremitäten mit Turnequiets zu versehen und sich Primär um Kopf und Torso zu kümmern. Sind die Körperteile verbunden und es hat ein stillstand der Blutung eingesetzt färbt sich das betroffene Körperteil blau. Blau markierte Körperteile sind zum vernähen vorbereitet. Verbindet also bis alle verletzen Körperteile Blau sind, klickt anschließend auf den Torso und verwendet das „Operationsset“ um sämtliche Wunden zu vernähen. Je nach anzahl und größe der Verletzungen kann dies Zeitintensiv werden. Unter der Abbildung des Körpers haben wir eine Schwarze Leiste in der momentan „Keine“ steht. Hier kann ich die Triargie durchführen.

Nun zur Übersicht:
In dieser Sparte wird mir erörtert welche Art der Verletzung vorliegt, ob die betroffene Region Blutet oder ob der Patient unter Schmerzen steht.

Soviel zum Sanitötermenü. Viel Stoff bis hier her und es geht noch weiter im Text. Ja das Theoretische Wissen haben wir jetzt. Doch wie machen wir das im Praktischen? Das möchte ich euch an einer Prioritätenliste erörtern:

1. HLW Durchführen. Wir wissen bei eintreffen NIE wie lange der Kamerad schon blutend im Dreck liegt. In Arma wird ein Ausbluten bei unbehandelter Verwundung Simuliert. Sprich Wenn man Angeschossen wurde, aufgrund der Verwundung bewusstlos zusammen sackt und der „scheiss“ wird nicht behandelt seid ihr nach ablauf der 20 Minutenmarke TOT. Die HLW setzt den Timer, der für den Bewustlosen abläuft wieder auf 20 Minuten zurück. Uns bleiben also 20 Minuten den Patienten wieder fit zu bekommen. Reicht einem die Zeit nicht, kann man jederzeit wieder eine neue HLW ansetzen.

2. Blutungen stoppen. Erst jetzt kümmern wir uns um die Verwundungen. Im Fachchinesich nennt man diese Phase „Care under Fire“. Es empfiehlt sich für jeden Sanitöter 4 Turnequiets mit zu nehmen. Legt diese an die Extremitäten an, sofern diese betroffen sind und Zieht den Mann aus dem Feuer. Anschließend folgt die Phase „Field Care“ Seid ihr also nun mit eueren Kameraden in Deckung könnt ihr Anfangen den Patienten zu verbinden. Sind alle Blutungen gestoppt kann mit dem vernähen begonnen werden. Nach Abschluss der Behandlung kann und soll dem Patienten einmalig Morphin verabreicht werden. Morphin wirkt sich negativ auf die Herzfrequenz aus, diese wird verlangsamt. Bei einer Überdosis kommt es zu einem Herzstillstand.

3. Kreislauf in Schwung bringen. Flüßigkeitshaushalt ist in ArmA das A und O. Sind alle Verwundungen sachgemäß behandelt und das Abbild ist wieder weiß so könnt ihr beginnen das verlorene Blut wieder aufzufrischen. Im Feld eignet sich dazu die Kochsalzlösung am besten. Plasma und Blutbeutel erfordern eine Kühlung die in unserem Rucksack leider nicht gegeben ist. Ungekühlt halten Plasma und Blut ganze 30 Minuten. Dannach sind beide Mittel Unbrauchbar. Pumpt also schön Kochsalz in den Kameraden bis der Eintrag „Hat viel Blut verloren“ aus der Übersicht verschwindet. Bereits bei der Infusion der ersten Kochsalzlösung kann dem Patienten Epinephrin verabreicht werden.

4. Überwachen. Soweit ist die Behandlung abgeschlossen. Bis der Patient wieder erwacht kann aber noch die ein oder andere Minute vergehen. In dieser Phase wird der Puls und der Blutdruck geprüft. Der Normalwert für den Puls beträgt 60, für den Blutdruck 120/60. Ist der Patient in der nähe dieser werte ist ein erwachen in unmittelbarer zukunft. Wenn der Patient nach dem Erwachen über Herzrasen klagt, so unterliegt er einer Überdosis Epinephrin, welche durch gabe von Andosin bekämpft wird. Sollte der Patient allerdings auch bei erreichen der Normalwerte nicht aus der Bewustlosigkeit erwachen, führt kein weg mehr am MEDEVAC vorbei. Im MEDEVAC Hubschrauber kann dann eine Endheilung durchgeführt werden und der Patient steigt wie ein Phoenix aus der Asche.

Soviel zum ersten Teil meines, in eigencourage, verfassten Sanitätsmenü Tutorials

Hochachtungsvoll und entschuldigend für diese Masse an Input
Gefr. Smokin_Ace91

Im Zweiten Teil gehe ich auf die verschiedenen Medizinischen Utensilien ein.

Funkkommunikation

Dies ist der 2. und letzte Teil einer Dokumentation die ich im Rahmen eines Auftrages von Hauptmann jman erstellt habe.

Voraussetzung für den reibungslosen Funkbetrieb:
-deutlich und dialektfrei sprechen
-normale Stimmlage und mittlere Lautstärke einhalten
-nicht zu schnell oder zu langsam sprechen
-Wörter in sich geschlossen und ohne Verschlucken der Endsilben aussprechen
-Sätze unterteilen und sinngemäß betonen
-Sprechpausen einlegen
-schwer verständliche Wörter buchstabieren

Hinweis: Kurz und klarabgefasste Nachrichten verringern Fehler bei der Übermittlung und machen Fernmeldeverbindungen für andere frei!

Grundsätze
DENKEN-DRÜCKEN-SPRECHEN
VERSTÄNDIGUNGSVERKEHR IST AUF DAS UNBEDINGT NOTWENDIGE MASS ZU BESCHRÄNKEN.

Buchstabieren im Funkbetrieb
Beim buchstabieren nutzt man das NATO-Alphabet.
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Übermittlung von Zahlen im Funkbetrieb
Die Stellen der Zahlen werden einzeln genannt um ein bessere Verständlichkeit zu gewährleisten.
Beispiele:
-„44“ = „vier vier “
-„136“ = „ eins drei sechs“


Betriebswörter/Sprachwendungen

Kommen – Aufforderung, unverzüglich zu antworten oder Information zu quitieren
Ende – Abschluss einer Sendung
Trennung – Betriebswort zwischen Wörtern oder Zeichenketten
Verstanden – Bestätigung, dass Information zweifelsfrei verstanden wurde
Wie hören sie mich – Prüfen der Verständigung
Frage – Information, dass Nachfolgendes als Frage gemeint ist
Buchstabieren Sie – Aufforderung, den Teil eines Spruches zu buchstabieren
Ich berichtige – Berichtiung einer falschen Information
Warten SIe – Information, dass Antwort in kürze folgt

Arten von Anrufen
Anruf Antwort verkürzte Antwort

Einzelruf: „Bravo, hier Alpha kommen!“ „Alpha, hier Bravo kommen!“ „Hier Bravo kommen!“

Reihenruf: „Bravo, Charlie hier Alpha kommen!“ „Alpha, hier Bravo kommen!“ „Hier Bravo kommen! „Alpha, hier Charlie kommen!“ „Hier Charlie kommen!“

Sammelruf: „Alpha an alle kommen!“ „Alpha, hier Bravo kommen!“ „Hier Bravo kommen!“
„Alpha, hier Charlie kommen!“ „Hier Charlie kommen!“
„Alpha, hier Delta kommen!“ „Hier Delta kommen!“
Sammelruf „Alpha an alle, ausgenommen „Alpha, hier Bravo kommen!“ „Hier Bravo kommen!“
mit Ausnahme: Charlie, kommen!“ „Alpha, hier Delta kommen!“ „Hier Delta kommen!“

Erweiterter Anruf: „Delta, hier Alpha, „Alpha, hier Delta, Alpha, hier „Hier Delta, hier Delta
(z.B. bei schlechter Delta, hier Alpha Delta kommen“ kommen“
Verständigung) kommen“

Übermittlung

„Hier Alpha, auf angreifenden Feind Feuer frei, Ende!“ (Keine Antwort, da Funkspruch beendet)
oder:
„Hier Alpha, auf angreifenden Feind Feuer frei, kommen!“ Antwort: „Hier Bravo, verstanden, Ende“

Berichtigung von Fehlern

(Berichtigung während der Sendung)
„Charlie, hier Alpha, 4 Fahrzeuge“ → ich berichtige- 6 Fahrzeuge…. kommen!“
(Berichtigung am Ende der Sendung)
„Charlie, hier Alpha, 4 Fahrzeuge nähern → ich berichtige Anzahl: 6 Fahrzeuge, kommen!“
sich Ihrer Position, kommen!“

Rückfragen

Wiederholung des gesamten Spruches:
„Delta, hier Alpha, wiederholen Sie, kommen!“ → „Alpha, hier Delta, ich wiederhole … ,kommen!“

Anmeldung
„Alpha, hier Echo, melde mich im Funkkreis an, kommen!“

Abmeldung
„Alpha, hier Echo, melde mich ab, kommen!“

Zurückmeldung
„Alpha, hier Echo, melde mich zurück. kommen!“

Lagebericht
-Meldung der Gruppen in alphabetischer Reihenfolge
-wer seinen Einsatz verpasst, unterbricht nicht, sondern wartet bis zum Schluss
-Lage des Munitionsbestandes wird in Schuss angeben (Bsp.: 400 Schuss MG, ….)
-Sonstiges: Munition, Verluste, usw.

„Alpha an alle, Lagebericht geben, kommen!“
„Hier Bravo (Anzahl) (Ort) (Sonstiges), Ende“
„Hier Charlie (Anzahl) (Ort) (Sonstiges), Ende“
„Hier Delta (Anzahl) (Ort) (Sonstiges), Ende“

 

 

Soldatisches Führen und geführt werden

Da ich nun mehr beide Seiten kenne, die des Führenden und die des Folgenden Soldaten bzw Mitspielers liegt es mir am Herzen das der Befehls-empfangende Soldat sich einige gewisse Eigenschaften aneignet.

Jeder von euch der in der leitenden Position war hat immer wieder die gleichen Schwierigkeiten eine Grupp oder Trupp effizient zu führen.
Es handelt sich dabei in der Regel ausschließlich um FEHLENDE SELBSTBEHERRSCHUNG.

Zur Selbstbeherrschung zählen folgende Eigenschaften:

  • Disziplin
  • Aufmerksamkeit
  • Loyalität
  • Kameradschaft

Werden diese Eigenschaften an den Tag gelegt kann der Führende effizient arbeiten.

 

Soldatisches Führen
ist der wesentlich anspruchsvollere und komplexere Part in diesem Konzept. So gilt grundsätzlich für den Führenden stets ein gutes Vorbild zu sein. Das klappt nicht immer, sollte es aber!

Eigenschaften die ein soldatischer Führer zu den bereits genannten Eigenschaften mitbringen sollte:

  • Beweglichkeit im Denken
  • Kritikfähigkeit
  • Mut
  • Einfühlungsvermögen
  • Entscheidungsfreude
  • Kompromissfähigkeit

Ferner ist es wichtig das, dass Führen von vorn eine unverzichtbare Bedeutung für die Psyche der Soldat/innen bzw Mitspieler hat. Ferner obliegt es der Verantwortung des Trupp-/Gruppen-/Zug-/Kompanieführers das sämtliches Personal…

  • eine gründliche Ausbildung
  • angemessene Ausrüstung
  • Sicherstellung des größtmögliche Schutzes der Truppe
  • zuverlässiger Sanitätsdienst (s. Ausbildung)
  • Erhalt von Einsatzbereitschaft (durch Pause, Nachführen von Personal und Material)
  • Rettung versprengter und verwundeter Mitspieler
    und im besonderen Maße ebenfalls
  • Würdigung und Herausstellen von Leistungen

Das gesamte Material zu diesem Thema ist extrem umfangreich. Daher gibt es hier erstmal nur diesen groben Umriss um diesen Bereich.

Gefechtsformen I

Schützenreihe
Die Schützenreihe ist eine schmale und tiefe Form und ermöglicht es einer Gruppe, sich dem Gelände
anzupassen und Deckung in Bewegungsrichtung auszunutzen. Nach vorn bietet die Schützenreihe nur ein
Ziel geringer Breite und ermöglicht desweiteren die schnelle Feuereröfffnung gegen Feinde aus der Flanke.

Aufbau:
Der Gruppenführer (GrpFhr) geht in den meisten Fällen voran, es kann jedoch auch vorkommen das der
GrpFhr sich frei in der Formation bewegt. In diesem Fall befiehlt er die Marschrichtung. Die Gruppenmitglieder
folgen oder bewegen sich in einer vorher festgelegten nummerierten Reihenfolge im Zickzack versetzt.
Der MG-Schütze und sein MG2 laufen hintereinander. Jeder Soldat versucht das Gelände als Deckung auszunutzen
und versucht den Sichtkontakt zum Vordermann nicht zu verlieren. Der stellvertretende Gruppenführer läuft meistens
an letzter Stelle.
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Beobachtungsbereiche:

  • der vorderste Soldat = nach vorn
  • der letzte Soldat = nach hinten
  • die übrigen Soldaten
    gerade Nummer = nach rechts
    ungerade Nummer = nach links

 

 

 

 

 

 

SchützenrudelBild
Das Schützenrudel ist eine breite Gefechtsform und wird genutzt um:

  • quer zur Bewegungsrichtung verlaufende offene Geländeteile (Straßen, Schneisen)
    im geschlossenen Sprung zu überwinden
  • mit allen Waffen den Feuerkampf gegen den Feind nach vorn zu führen
  • querverlaufende Deckung auszunutzen oder aus einer solchen rauszustürmen
  • stark bedeckte Geländeteile zu durchkämmen

Das Schützenrudel wird meistens aus einer Schützenreihe heraus gebildet.

Aufbau:
Alle Soldaten bilden eine Linie, um nach vorn wirken zu können. Der GrpFhr nimmt einen Platz in der Mitte der Linie ein.
Bild

Beobachtungsbereiche:
Im Schützenrudel beobachten die Soldaten

  • des linken Drittels = nach links und vorn
  • des mittleren Drittels = nach vorn und hinten
  • des rechten Drittels = nach rechts und vorn

 

 

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